Phishing erkennen lernen — Anleitung für Mitarbeiter

Von Fabian Hable · 17. März 2026 · 7 Min. Lesezeit

Über 90% aller erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail. Trotzdem klicken in den meisten Unternehmen 20–40% der Mitarbeitenden auf simulierte Phishing-Links. Diese Anleitung ändert das.

Die 7 wichtigsten Warnsignale

1. Ungewöhnlicher Absender

Prüfen Sie nicht nur den angezeigten Namen, sondern die tatsächliche E-Mail-Adresse. Phishing-Mails nutzen oft Adressen wie support@micr0soft-security.com.

2. Zeitdruck und Dringlichkeit

„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“ oder „Sofortige Aktion erforderlich“ sind typische Phishing-Muster.

3. Verdächtige Links

Fahren Sie mit der Maus über einen Link (ohne zu klicken!) und prüfen Sie die URL. Links wie microsoft-login.suspicious-site.com führen nicht zu Microsoft.

&x26A0 Vorsicht bei verkürzten URLs

Dienste wie bit.ly verstecken die echte Zieladresse. In geschäftlichen E-Mails haben verkürzte URLs nichts verloren.

4. Unerwartete Anhänge

Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwartet haben — insbesondere .exe, .zip, .js oder .docm-Dateien.

5. Allgemeine Anrede

„Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres Namens? Seriöse Anbieter verwenden typischerweise Ihren Namen.

6. Fehlerhafte Sprache

Achtung: Durch KI werden Phishing-Mails immer fehlerfreier. Verlassen Sie sich nicht allein auf Sprachqualität.

7. Aufforderung zur Dateneingabe

Keine seriöse Organisation fragt per E-Mail nach Ihrem Passwort. Gehen Sie direkt über Ihren Browser zur offiziellen Website.

✓ Die 4-Schritte-Regel

1. Nicht klicken. Weder auf Links noch auf Anhänge.
2. Nicht antworten.
3. Melden. An Ihre IT-Abteilung weiterleiten.
4. Löschen. Nach der Meldung entfernen.

Wie phishing-sicher ist Ihr Team?

Finden Sie es heraus — kostenlos, in 30 Tagen, mit einer realistischen Simulation.

Training kostenlos starten →