Phishing erkennen lernen — Anleitung für Mitarbeiter
Über 90% aller erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail. Trotzdem klicken in den meisten Unternehmen 20–40% der Mitarbeitenden auf simulierte Phishing-Links. Diese Anleitung ändert das.
Die 7 wichtigsten Warnsignale
1. Ungewöhnlicher Absender
Prüfen Sie nicht nur den angezeigten Namen, sondern die tatsächliche E-Mail-Adresse. Phishing-Mails nutzen oft Adressen wie support@micr0soft-security.com.
2. Zeitdruck und Dringlichkeit
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“ oder „Sofortige Aktion erforderlich“ sind typische Phishing-Muster.
3. Verdächtige Links
Fahren Sie mit der Maus über einen Link (ohne zu klicken!) und prüfen Sie die URL. Links wie microsoft-login.suspicious-site.com führen nicht zu Microsoft.
&x26A0 Vorsicht bei verkürzten URLs
Dienste wie bit.ly verstecken die echte Zieladresse. In geschäftlichen E-Mails haben verkürzte URLs nichts verloren.
4. Unerwartete Anhänge
Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwartet haben — insbesondere .exe, .zip, .js oder .docm-Dateien.
5. Allgemeine Anrede
„Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres Namens? Seriöse Anbieter verwenden typischerweise Ihren Namen.
6. Fehlerhafte Sprache
Achtung: Durch KI werden Phishing-Mails immer fehlerfreier. Verlassen Sie sich nicht allein auf Sprachqualität.
7. Aufforderung zur Dateneingabe
Keine seriöse Organisation fragt per E-Mail nach Ihrem Passwort. Gehen Sie direkt über Ihren Browser zur offiziellen Website.
✓ Die 4-Schritte-Regel
1. Nicht klicken. Weder auf Links noch auf Anhänge.
2. Nicht antworten.
3. Melden. An Ihre IT-Abteilung weiterleiten.
4. Löschen. Nach der Meldung entfernen.
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